Da ich Kunst studieren möchte, habe ich es natürlich an mehreren Hochschulen versucht.
Als ich merkte, dass mein Alter ein "no go item" ist, dachte ich kurzzeitig daran, mich bei allen
deutschen Hochschulen zu bewerben und die Ablehnungen in das Projekt "l.h.o.o.q.o.si" aufzunehmen.
Da ich aber bald bemerkte, dass schon drei Bewerbungen meinen Blutdruck stark steigen lassen,
habe ich das Projekt auf drei Hochschulen beschränkt.


Städelschule Frankfurt

     Zur Info dazu: Städel Editionen

Die wundersame Vermehrung der Städelstudenten


Kunsthochschule Weissensee, Berlin


UdK , Berlin

 
  Die eingereichten Arbeiten waren fast identisch, was die Beurteilung vergleichbar macht.

Ein einheitliches Verfahren aber scheint es an Kunsthochschulen zu geben:

  1. Mappenauswahl nach Gutsherrenart, ohne Bewertungssystem, ohne Protokoll
  2. Wer dagegen vorgeht, muss die Mappe nochmals abgeben, damit man die Ablehnung sorgfältiger formulieren kann. Das spart natürlich eine Menge Arbeit, denn nur wenige werden Widerspruch einlegen. Es erweckt auch den Eindruck, als würde man sich intensiver mit der Mappe beschäftigen, tatsächlich aber beschäftigt man sich intensiver mit der Ablehnung.
  3. Wer immer noch nicht eingeschüchtert ist, der darf klagen.